Supply Chain Management

SCM

Schwerpunktverantwortlicher: Prof. Dr. Nils Boysen
Supply Chain Management
Foto: A.Hessmer

Informationen zum Schwerpunkt SCM

Studienschwerpunkt Inhalt einblenden

Typische Fragestellungen

  • Welche Standorte soll ein weltweit agierender Automobilhersteller wählen, und wie sollen die zu fertigenden Fahrzeugmodelle auf die Standorte verteilt werden?
  • Wie organisiert man die Versorgung einer großen Supermarktkette mit stets frischen Lebensmitteln?
  • Wo sollen Lagerbestände in einer mehrstufigen Wertschöpfungskette vorgehalten werden, um einerseits die Lagerkosten zu minimieren und andererseits vereinbarte Servicelevels einzuhalten?

Werte schaffen durch SCM

In einer globalisierten Wirtschaft spielt die gezielte Planung und Optimierung einzelner Produktions- und Logistikprozesse und gerade auch deren Vernetzung innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette (Supply Chain), vom Rohstoff- und Bauteillieferanten bis hin zum Endkunden, eine entscheidende Rolle. Das Ausschöpfen dieser Optimierungspotenziale zur nachhaltigen Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Supply Chain und ihrer einzelnen Partnerunternehmen ist heutzutage unerlässlich, um langfristig am Markt bestehen zu können.

Einsatzmöglichkeiten und Berufsfelder Inhalt einblenden

Um diese Potenziale heben zu können, verlangen Unternehmen aller Wertschöpfungsstufen nach wissenschaftlich ausgebildeten Absolventen von Bachelor- und Masterstudiengängen, in denen ein breites betriebswirtschaftliches Verständnis mit vertieften Fachkenntnissen in Produktion und Logistik sowie methodischen Fähigkeiten aus den Bereichen Planung/Optimierung und Information Management verknüpft wird. Ein Blick in aktuelle Stellenanzeigen unter Stellenbezeichnungen wie "Supply Chain Manager", "Logistik-Manager", "Produktionsplaner", "Logistikcontroller" macht den großen Bedarf an exzellent ausgebildetem Personal in kleinen bis mittleren Unternehmen, die häufig in globale Supply Chains eingebunden sind, bis hin zu global agierenden Großkonzernen sehr deutlich.

Eine zweite Zielrichtung des Studienschwerpunktes besteht in der Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs. Durch die Heranführung an aktuelle Forschungsergebnisse und wissenschaftliches Arbeiten werden die Grundlagen für eine akademische Karriere oder eine Promotion zur Verbesserung der Karrieremöglichkeiten in der Unternehmenspraxis geschaffen.

Konzeption des Studiengangs Inhalt einblenden

Konzeption des Studiengangs

Der Masterstudiengang BWL mit dem Schwerpunkt "Supply Chain Management" will Sie - diesem Bedarf in der Praxis entsprechend - befähigen:

  • Supply Chains betriebswirtschaftlich zu analysieren,
  • relevante Entscheidungsprobleme zu erkennen,
  • diese präzise zu beschreiben und zu formalisieren
  • sowie geeignete Lösungskonzepte zu entwickeln, umzusetzen und zu evaluieren.

Um dies zu erreichen, umfasst der Studiengang einerseits grundlegende Module im Bereich der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre und andererseits eine umfassende und interdisziplinär angelegte Vertiefung in den Bereichen Operations Management, Management Science, Business Information Systems sowie, ergänzend, Statistik, Controlling und Marketing. Um der Vielfalt der Berufsfelder in der betrieblichen Praxis Rechnung zu tragen, bestehen dabei umfangreiche Wahlmöglichkeiten, die es Ihnen erlauben, sich gezielt für Ihre spätere berufliche Tätigkeit in einer bestimmten Branche und einem bestimmten Aufgabenbereich zu qualifizieren.

Verantwortliche Lehrstühle und deren gemeinsames Profil Inhalt einblenden

Der Schwerpunkt wird im Kern von den folgenden Lehrstühlen getragen, die seit Jahren in Lehre und Forschung eng zusammenarbeiten:

Die Lehrstuhlinhaber sind renommierte Forscher im Bereich der quantitativen, methodenorientierten Betriebswirtschaftslehre, die vordere Positionen in Forschungsrankings einnehmen (z.B. TOP 10-Platzierungen im Handelsblattranking). Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, wichtige Beiträge zur Lösung realer Entscheidungsprobleme im SCM zu leisten und die Studierenden an die aktuelle, internationale Forschung heranzuführen. Durch den gemeinsam gegründeten Verein IWA (Initiative Wissenschaft und Automobilindustrie e.V.) werden die bestehenden Kontakte zu Unternehmen (nicht nur) aus der Automobilindustrie gefördert. So können Sie im Rahmen Ihres Studiums an gemeinsam mit Unternehmen wie Volkswagen, Siemens oder Airbus veranstalteten Seminaren teilnehmen, werden bei der Suche nach Praktikumsplätzen gezielt unterstützt und können ggf. eine praxisorientierte Masterarbeit bei einem der Kooperationspartner anfertigen.

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