Sebastian K. Rüth

Walter-Eucken Preis 2020 vergeben

Deutschen Bundesbank und Verein der Freunde und Förderer der FSU stiften Nachwuchspreis
Sebastian K. Rüth
Foto: Feya Schadt

Meldung vom: 06. November 2020, 08:08 Uhr | Verfasser/in: Kristina von Rhein

Walter-Eucken Preis 2020 geht an Dr. Sebastian K. Rüth

Der diesjährige Walter-Eucken Preis wurde am Donnerstag, dem 5. November an den Makroökonomen Dr. Sebastian Rüth verliehen. Der Preis, der von der Deutschen Bundesbank und dem Verein der Freunde und Förderer der FSU gestiftet wird, wurde dieses Jahr vom Schumpeter-Zentrum zur Erforschung des Sozialen und Ökonomischen Wandels verliehen. Die Preisverleihung fand in Verbindung mit der diesjährigen JLS (Jena Lecture in Economic Geography) statt, die dieses Jahr von Robert Hassink (Universität Kiel) zum Thema „Theorizing in Economic Geography: A Critical Contemplation“ gehalten wurde. Aufgrund der aktuellen Situation konnte die Festveranstaltung leider nur online stattfinden.

Der Preisträger, Dr. Sebastian K. Rüth, studierte VWL in Würzburg und arbeitete bereits während des Studiums als Tutor am Lehrstuhl von Professor Bofinger. 2016 schloss er seine Promotion mit „summa cum laude“ ab und arbeitete neben diversen Auslandsaufenthalten danach als PostDoc an der Universität Ghent. Seit 2018 ist er am Alfred-Weber-Institut der Universität Heidelberg. Nach einer Vertretungsprofessur in Frankfurt hat er im Moment eine Vertretungsprofessur an der Universität Mannheim inne.

Sebastian Rüth forscht u.a. im Bereich der monetären Makroökonomik, Geldpolitik, aber auch Fiskalpolitik, Staatsschulden, Produktivitätsentwicklung und Konjunkturforschung, Außenwirtschaft und schließlich auch zum Zusammenhang zwischen Geldpolitik und Wechselkursen. Er publizierte bereits in einigen renommierten Fachzeitschriften wie dem Journal of International Economics, Economic Letters oder dem International Economic Review.

Seine im Journal of International Economics publizierte Arbeit “Shifts in monetary policy and exchange rate dynamics: Is Dornbusch’s overshooting hypothesis intact, after all? (JIE, 126, 2020) wurde von der Jury als bester Beitrag gewertet. Er zeigt hier u.a. dass heute keine starren (ideologischen) Grenzen zwischen Ordnungsökonomik und z.B. Makroökonomik gezogen werden.

Wir gratulieren Herrn Dr. Rüth seht herzlich zur Verleihung des diesjährigen Walter-Eucken Preises und wünschen ihm für seine akademische Zukunft alles Gute!

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