Studienschwerpunkte
Entstehung:
Aufgrund der derzeit schwierigen Stellensituation für
Absolventen wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge ist das Erwerben
von Zusatzkenntnissen und -qualifikationen ein wichtiges Mittel zur
Erlangung von Wettbewerbsvorteilen auf dem Arbeitsmarkt.
Die Themengebiete "Risikomanagement" sowie "Entscheidungsunterstützung"
haben sich im Rahmen von Strukturüberlegungen als zentrale thematische Schwerpunkte
der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universtität Jena
in Forschung und Lehre herauskristallisiert.
In Vorbereitung einer späteren Verankerung dieser Schwerpunktthemen in neu
zu konzipierenden konsekutiven Studiengängen wurden kurzfristig die
neuen Studienschwerpunkte "Risikomanagement" (RiMa) und
"Entscheidungsunterstützung" (EUS) geschaffen,
die es den Studierenden der wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge
ohne langwierige Änderung von Studien- und Prüfungsordnungen erlauben,
entsprechende Zusatzqualifikationen zu erwerben.
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weitere Informationen zu den Studienschwerpunkten |
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| Risikomanagement | Entscheidungsunterstützung | ||
Risikomanagement (RiMa)
Bedeutung:
Eine Qualifikation im Bereich des Risikomanagement wird derzeit von den
Unternehmen besonders nachgefragt. Die in den letzten Jahren gestiegene
Volatilität bei Rohstoffpreisen und Kapitalmarktindices,
schnelllebigere Kundenwünsche und kürzere Produktlebenszyklen sowie das
regulierungsbedingt zunehmende Risikobewusstsein bei Banken und
Versicherungen (Basel II, Solvency II), aber auch bei anderen
Unternehmen (KonTraG) sind Ursachen für diesen Trend.
Dem Rechnung tragend suchen viele Unternehmen (v.a.
Finanzdienstleister) entsprechend ausgebildete Absolventen
betriebswirtschaftlicher Studiengänge, die anspruchsvolle Tools des
Risikomanagement entwickeln und anwenden können.
Hierfür sind vernetzte Kenntnisse aus den Bereichen Banking und Finance,
statistische Methoden und Risikomessung, Entscheidungsanalyse und
Wirtschaftsinformatik erforderlich. Diese Kenntnisse werden durch den
neuen Studienschwerpunkt bereitgestellt.
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Entscheidungsunterstützung (EUS)
Bedeutung:
In der modernen Betriebswirtschaftslehre und der betrieblichen Praxis
gewinnen quantitativ orientierte Methoden der
Entscheidungsunterstützung immer weiter an Bedeutung. Im Zuge ständig
verschärfter Wettbewerbsbedingungen, kürzerer Produktlebenszyklen und
der Individualisierung von Kundenbeziehungen können Unternehmen nicht
mehr auf eine methodisch fundierte Entscheidungsunterstützung
verzichten, verfügen aber häufig nicht über entsprechend qualifiziertes
Personal. Daher ist die Nachfrage nach derartigen Kompetenzen sowohl
bei den Unternehmen selbst als auch bei Unternehmensberatungen hoch.
Dabei ist vor allem eine breit angelegte, interdisziplinäre
Ausbildung erforderlich, um die in der Praxis auftretenden, sehr
verschiedenartigen und komplexen Entscheidungsprobleme in angemessener,
ganzheitlicher Weise, d.h. mit dem am besten geeigneten Portfolio an
Methoden, analysieren und lösen zu können. Diese inhaltliche Breite bei
dennoch fundierter methodischer Tiefe soll der Studienschwerpunkt EUS
bereitstellen.
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